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Case Studies

Gewaltprävention "Alltag als Beste Ressource"

Mit einem innovativen Pilotprojekt setzte der Rotary Club Kitzbühel ein starkes Zeichen für seelische Gesundheit und Gewaltprävention. Ziel war es, die mentale Stärke und das soziale Miteinander junger Schüler zu fördern – mit altersgerechten Methoden, viel Bewegung und gemeinschaftsstärkenden Erlebnissen.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr hat Birgit die damaligen Inhalte reflektiert und vertieft. Besonders schön war zu sehen, wie viele Themen noch präsent waren und wie engagiert die Schülerinnen an den neuen Aufgaben gearbeitet haben.

Umso mehr freut es uns, dass Birgit und Iris im Rahmen des Projekts „Alltag als beste Ressource“ die Mädchen der mittlerweile 2. Mittelschule Kirchberg in Tirol auch im zweiten Jahr begleiteten und wir miterleben durften, dass Gewaltprävention kein einmaliges Projekt, sondern ein Prozess ist.

Gemeinsam haben sie an wichtigen Themen gearbeitet:

  • Kommunikation & Konfliktlösung
  • Nähe, Distanz & persönliche Grenzen
  • Gewaltprävention – Täter-, Opfer- und Mitläuferrollen verstehen
  • Selbstbild, Fremdbild & eigene Stärken erkennen
  • Inklusion, Vielfalt & respektvolles Miteinander

Was dieses Projekt besonders macht:

„Erstmalig fand ein derart um fassendes Gewaltpräventionsprojekt mit so jungen Schülern statt. Körper, Geist und Gemeinschaft wurden gleichermaßen angesprochen. Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv – bei Schülern, Lehrkräften und Organisatoren. Das Projekt stärkte das Gemeinschaftsgefühl und vermittelte Mut, Selbstvertrauen und Achtsamkeit. Ein gelungener Auftakt, der zeigt: Gewaltprävention beginnt früh – und sie kann Spaß machen. Die Hoffnung ist groß, dass dieses Pilotprojekt bald Nachahmer findet.

Case Studies

Tetraschnitt ab der Brust - ein Leben im Rollstuhl

Im Winter 2021 traf unseren Freund Nik das Schicksal schwer. Nach einem Unfall beim Snowboarden erlitt er einen hohen Querschnitt und ist seitdem von der Brust abwärts gelähmt.

Sowohl für ihn als auch für uns als Freunde und Familienmitglieder war das natürlich ein riesiger Schock. Aber der Schock weichte und über blieb die Gewissheit, dass wir alle zusammen helfen müssen, um ihn bestmöglich in seiner neuen Situation zu unterstützen.

Gar nicht so leicht, wenn man bis dato wenig bzw. keine Berührungspunkte mit Querschnittsgelähmten hatte.

Erfreulicherweise half uns hier Birgit mit einem Crashkurs und den wichtigsten Themen weiter. Mit mehr als 20 Personen trafen wir uns, um unter der Leitung von Birgit diese drängenden Themen aufgreifen zu können. Im ersten Abschnitt durfte jeder seine Fragen stellen und vor allem auch Bedenken und Unwohlsein zur Sprache bringen. Die Punkte wurden auf der Flip-Chart gesammelt und anschließend der Reihe nach abgearbeitet. Birgit gab sich hier sehr viel Mühe, um auch „Tabu“-Themen anzusprechen und professionell zu behandeln. Vor allem mit der sensiblen Herangehensweise bei teils „schwierigen“ Themen ermöglichte sie es uns, das Gespräch immer offener zu gestalten und deshalb auch sehr viel davon mitzunehmen.

Schulung Lagerung

Im Anschluss an das Gespräch hieß es dann selbst angreifen. Birgit zeigte uns die verschiedenen Techniken für Transport und Lagerung. Alle durften mitmachen und lernten das Grundwissen, um Nik im Alltag helfen zu können. Unter der professionellen Leitung von Birgit half uns dieses Training nicht nur zu lernen, sondern auch weitere Bedenken und Ängste abzubauen.

Ich möchte mich hier nochmal explizit für die Hilfe von Birgit bedanken. Bei einer Teilnehmerzahl von 20 Leuten kein leichtes Unterfangen, hat sie uns doch alle so weit gebracht, dass wir unseren Freund mit den wichtigsten Sachen unterstützen können.

Ganz besonders hat mich gefreut, dass sich Birgit auch nach dem Kurs gezielt Zeit für die Eltern genommen hat, um im kleinen Rahmen restliche Fragen zu klären.

Birgit hat uns eine erste Einführung in das Leben mit einer pflegebedürftigen Person gegeben. Zu Anfang durften wir als Freunde und Familie unsere Punkte vortragen, die für uns wichtig sind und die wir besprechen möchten. Birgit hat all diese Punkte auf einer Flipchart angeschrieben und wir haben dann anschaulich und mit Theorie und Praxis diese Punkte üben können, wie zB. Hygiene, Rollstuhltransfer, schlafen legen und vieles mehr. Ihr kompetentes Fachwissen auf diesem Gebiet war uns eine große Hilfe und wir haben auch an uns selbst all das ausprobieren und üben können, um unserem Freund bei seiner täglichen Pflege unterstützen zu können. Birgit ist in Ihrem Auftreten sehr sympathisch, hat unglaublich viel Fachwissen und macht ihren Job sehr gut. Sie hat uns die Angst genommen, eine Person auch ohne Pflegeausbildung richtig unterstützen zu können und uns viel beigebracht. Es war ein super interessanter Tag und wir danken nochmal ganz herzlich für Birgits tolle Unterstützung.

Im Namen aller möchte ich deshalb hier herzlich DANKE sagen!!!!!

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